Kagyu Samye Dzong Kirchheim e.V.

Was ist Dana?

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Im Hinduismus
Der Begriff Dāna findet im Hinduismus in vielfältigen Zusammenhängen Anwendung. Jedes Geschenk, jede Gabe ist Dāna, die Verheiratung der Tochter (Weggabe der Tochter an die Familie des Bräutigams) wird Kanyadana (Geschenk des Mädchens) bezeichnet, ebenso die Gabe an die Götter (Opfer). Dāna ist auch eine wichtige moralische Forderung hinduistischer Ethik.

Im Buddhismus
Dāna bezeichnet im Buddhismus allgemein etwas, das gegeben bzw. geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder auch nur zu erhoffen. Darüber hinaus bedeutet Dana das Geschenk der Energie und Weisheit an andere. Mit Dāna wird auch diese Art des Gebens an sich bezeichnet, was als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden angesehen wird.
Dāna ist eine der Sechs Vollkommenheiten oder Pāramitā, eine der zehn Betrachtungen Anussati, das wichtigste der verdienstvollen Handlungen (skt: Puṇya, Pali: Puñña), und wird als Grundvoraussetzung für die stufenweise Praxis auf Buddhas Pfad zur Befreiung gezählt.

Im Theravada wird Dāna vor allem als Mittel angesehen, Habgier und Egoismus zu überwinden und Leiden, evtl. auch in zukünftigen Leben, zu vermeiden. Im Mahayana wird Dāna mit den Tugenden der Güte Maitri und des Mitgefühls Karuna verbunden. Es wird als wesentlicher Faktor aufgefasst, um Wesen zur Erleuchtung zu führen.

  • Teaching angelegt von Stephan
  • letzte Bearbeitung am: 21. Juli 2024