Das Leben mit einem Lächeln umarmen
eine Entspannungsübung von Tara Brach
- Wir sitzen bequem, aufrecht, ganz wach und entspannen uns mit Hilfe des natürlichen Rhythmus unseres Atems.
- Wir nehmen uns Zeit, um verhärtete und verspannte Partien im Körper zu entkrampfen. Dann lauschen wir auf Töne und Klänge, werden uns des Raumes bewusst, der uns umgibt.
- Nun lassen wir vor unserem geistigen Auge das Bild eines sanft geschwungenen Lächelns entstehen. Gemeinsam mit dieser Vorstellung entfalten wir auch ein Gefühl von Sanftheit, Freundlichkeit, Offenheit und Lockerheit.
- Wir spüren, wie dieses Lächeln unser Bewusstsein erfüllt und sich nach außen in den Raum erstreckt.
- Wir stellen uns ein Lächeln in unseren Augenwinkeln vor und spüren die dort entstehenden Empfindungen. Unsere Stirn ist geglättet, die Augenpartie weich und entspannt.
- Nun lassen wir ein kleines, aber wirkliches Lächeln auf unseren Lippen entstehen – das angedeutete Lächeln eines Buddhas -, und geben uns dem Gefühl der Entspannung unserer Gesichtsmuskeln hin. Wir lassen den Kiefer entspannt und locker, die Zungenspitze berührt leicht den Gaumen. Wir spüren jetzt, wie die Augen lächeln, …..der Mund lächelt…..
- Wir gehen dann mit unserem Lächeln zur Kehle und den ganzen Körper hinunter….
- Welche Empfindungen wir auch immer vorfinden, wir lassen uns dahintreiben in der Offenheit und der Freundlichkeit des Lächelns.
- Wir bleiben im weiträumigen und freundlichen Gewahrsein ruhen, das von einem Lächeln erzeugt wird. Unsere Gedanken und Empfindungen werden mit bedingungsloser Freundlichkeit aufgenommen. Wenn der Geist wandert oder wir merken, dass wir uns verspannen, kehren wir einfach wieder sanft zur Entfaltung des Lächelns in unserem Bewusstsein, in den Augen, auf den Lippen und im Herzen zurück.