Kagyu Samye Dzong Kirchheim e.V.

Aktuelles

Samye Dzong daheim Nr. 69

  • von: Ani Semchi
  • Datum: 09. Juli 2021

Inspirationen für verschiedenste Zeiten

Ganz gleich, wie viele heilige Worte Du liest,
ganz gleich, wie viele Du sprichst –
was für einen Wert haben sie für Dich, 
wenn Du nicht nach ihnen handelst?

Dharmapada

Aus einer Rede des ersten Karmapa, Dusum Khyenpa

In allen Reden, die der vollständig erleuchtete Buddha Sakyamuni gesprochen hat, gibt es nichts, das nicht als ein Mittel zur Zähmung des Geistes gemeint war. Es ist äußerst wichtig, den eigenen Geist zu kennenzulernen und zu beobachten. Am Anfang ist es wichtig, den unruhigen Geist zu beruhigen. In der Mitte ist es wichtig, ihn stabil zu halten. Und zum Schluss, sind die persönlichen Anweisungen zur Verbesserung dieser Stabilität wichtig.

Durch die Weisheit, die aus dem Lernen kommt, kannst du deine Gedanken erkennen. Durch die Weisheit, die die aus der Reflektion kommt, musst du deine Fehler kontrollieren. Durch die Weisheit, die aus der Meditation kommt, musst du deine Leiden von der Wurzel her durchtrennen. Es reicht nicht aus, persönliche Anweisungen erhalten zu haben. Es ist äußerst wichtig, sie in die Praxis umzusetzen.

Es läuft alles auf folgendes hinaus: Wenn du auf deinem letzten Lager liegst, deinen letzten Tropfen Wasser trinkst, umgeben von deinen Verwandten bist und den letzten flachen Atemzug tust, musst du von Licht zu Licht und von Glück zu Glück gehen können, und die Yidams und Dakinis werden dich begleiten. (Quelle: Karmapa: 900 Years)

Wie Patrul Rinpoche die Geduld eines Einsiedlers auf die Probe stellte

Es war eines der Hauptanliegen von Patrul Rinpoche, dass die Übenden achtsam und auf ihre Praxis ausgerichtet blieben, während er sie gleichzeitig daran hinderte, in Selbstzufriedenheit abzugleiten. Eines Tages hörte er von einem Einsiedler, der seit Langem völlig zurückgezogen lebte, und beschloss, ihm einen Besuch abzustatten. Ohne dass er ihn benachrichtigt hatte, kam er an und setzte sich mit zweifelnder Miene in eine Ecke der Höhle.

„Woher kommst du und wohin willst du?“, fragte der Einsiedler.

„Ich komme von dort, woher mich mein Weg geführt hat, und ich gehe in die Richtung, die vor mir liegt“, antwortete Patrul Rinpoche.

Perplex fuhr der Einsiedler fort: „Wo wurdest du geboren?“ „Auf der Erde.“

Der Eremit wusste nicht so recht, was er von diesem überraschenden Besucher halten sollte. Einen Augenblick darauf fragte ihn Patrul Rinpoche, warum er an einem so entlegenen Ort lebe.

»Ich bin seit zwanzig Jahren hier. Im Moment meditiere ich über die Vollkommenheit der Geduld«, erwiderte der Einsiedler ohne Zögern, mit einem Anflug von Stolz in der Stimme.

»Na, das ist aber mal ein guter Witz!«, rief Patrul Rinpoche aus. Er neigte sich dem Einsiedler zu, als wollte er ihm ein Geheimnis anvertrauen, und murmelte ihm ins Ohr: »Wir beiden alten Scherzbolde kommen ganz gut klar, was?«

Sofort explodierte der Einsiedler: »Also wirklich, was glaubst du, wer du bist? Kommst einfach schamlos hierher und störst meine Abgeschiedenheit! Hat dich vielleicht jemand gebeten, hier vorbeizugehen? Kannst du einen einfachen Praktizierenden wie mich nicht in Frieden meditieren lassen?« »Und … wie steht es jetzt um deine schöne Geduld?«, fragte Patrul Rinpoche ihn in ruhigem Ton. 
(Quelle: Matthieu Ricard. Weisheit)

Einige Worte zum Buddhismus 

Im Laufe der letzten 3000 Jahren haben sich viele verschiedene spirituelle Traditionen entwickelt und diese können in zwei Arten unterteilt werden. Die eine Art hat feststehende Grundsätze, ein philosophisches System, wohingegen sich die andere nicht auf ein klar ausgeprägtes philosophisches System stützt, sondern auf starke Glaubensstrukturen. Solche können zum Beispiel die Verehrung von Phänomenen aus dem Reich der Natur wie Sonne oder Mond beinhalten.
Der Buddhismus ist eine Lehre mit klaren philosophischen Grundsätzen, die auf Untersuchen und Erforschen beruhen und durch analytisches Denken begründet werden. Im Buddhismus gibt es zwei große Schulen. Eine stützt sich größtenteils auf die Hingabe zu Buddha oder auf das Vertrauen in seine Lehren und Schriften, während die andere Schule größeren Wert auf schlussfolgerndes Denken und Analyse legt. Der tibetische Buddhismus gehört zum zweiten System. Er hat vier Linien, die auf einem schrittweisen Weg des Untersuchens beruhen und nicht nur den Lehren folgen, wie sie weitergegeben wurden. Der schrittweise Prozess, der von diesen vier Linien gelehrt wird, beruht auf einer tiefgehenden Auseinandersetzung, die verschiedene Perspektiven einnimmt, um herauszufinden, wie die Dinge wirklich sind.  Buddhas Lehren (Kangyur auf Tibetisch) können unterschiedlich eingeteilt werden. Eine Möglichkeit ist es, sie in drei Sammlungen von Schriften einzuteilen, die Tripitaka genannt werden: das Vinaya (Ordensdisziplin), Sutra (Lehrreden) und Abhidharma (höheres Wissen oder Phänomenologie). Oder sie könnten als vier Ebenen des Tantras betrachtet werden und so weiter.

Die tibetische Sammlung von Kommentaren zu Buddhas Lehren wird Tengyur genannt. Obwohl sehr früh mit den Übersetzungen ins Tibetische begonnen wurde, stellen wir selbst jetzt noch fest, dass viele von Buddhas Belehrungen noch nicht übersetzt wurden. Die buddhistischen Schriften und die maßgeblichen Texte der großen indischen Meister wurden größtenteils in Sanskrit oder Pali geschrieben. Später wurden von vielen großen Meistern in China, Tibet und anderen Ländern unzählige Kommentare und wichtige Werke verfasst. Im Buddhismus gibt es drei Hauptrichtungen oder Fahrzeuge – Theravada (der Weg der Älteren), Mahayana (das Große Fahrzeug) und Vajrayana (das Vajra- oder Diamantfahrzeug). Es ist wichtig zu verstehen, dass verschiedene Menschen zu verschiedenen Ebenen der Lehren Zugang finden. Wenn Leute von den buddhistischen Lehren angezogen werden, sollten sie herausfinden, welche für sie geeignet sind. Es ist nicht notwendig, dass jeder buddhistische Praktizierende alle drei Ebenen von Lehren vollkommen versteht. Wenn wir aber das Vajrayana studieren und darüber meditieren, sollten wir seinen wahren Sinn und seine tiefere Bedeutung verstehen. In Tibet studieren und praktizieren wir im Rahmen dieser Tradition des Vajrayana. In der Vergangenheit praktizierten viele große Meister an den zwei wichtigen buddhistischen Universitäten in Indien: Nalanda und Njkramashila. Diese Meister waren sehr gelehrt und hoch verwirklicht und verbreiteten die authentischen Lehren des Vajrayana, indem sie Praxis-Sadhanas verfassten und mündliche Belehrungen gaben. Nagarjuna, der Begründer der Madhyamaka-Philosophie, schrieb zum Beispiel zahlreiche Praxistexte, Kommentare und besondere Anweisungen zu unterschiedlichen Tantras und Vajrayana-Lehren. Seine Schüler Aryadeva und Chandrakirti folgten seinem Beispiel und verfassten sowohl analytische, als auch tantrische Texte. Der große Meister Naropa praktizierte und lehrte wie andere Gelehrte an der Nalanda-Universität das Vajrayana. Wenn wir also die Geschichte ansehen, stellen wir fest, dass die Meister, die das Vajrayana praktizierten und lehrten, zweifelsohne als Buddhisten betrachtet wurden. Diese Geschichte der Gelehrten zeigt, dass der Buddhismus nicht nur ein System ist, das auf Glauben beruht. Wenn wir den Dharma praktizieren, entwickeln wir Weisheit, indem wir unsere Intelligenz und die Kraft des analytischen Denkens verwenden. Durch Hören, Reflektieren und Meditieren beseitigen wir Zweifel und entwickeln unsere Fähigkeit, mit schlussfolgerndem Denken zu analysieren. Zuerst hören wir zu und studieren wir, um die verschiedenen Darlegungen des Dharma zu erlernen. Dann gehen wir Fragen immer wieder durch und wenden verschiedene Arten analytischer Untersuchung an.Wenn wir uns dazu entscheiden, Bodhicitta — die Absicht, Erleuchtung zum Wohle aller fühlenden Wesen zu erlangen — zu praktizieren, versuchen wir nicht nur, die Bedeutung des Wortes zu verstehen. Studieren und Reflektieren ist nicht genug. Ob es sich nun um Liebe und Mitgefühl oder um Bodhicitta handelt, es reicht nicht, einfach zu sagen: „Liebe bedeutet dies“ und „Bodhicitta bedeutet das“. Wir müssen so klar und so stark spüren, was Bodhicitta bedeutet, dass es eins mit unserem Geist wird und mit unserer Daseinsweise verschmilzt. Wenn das nicht passiert, haben wir nur ein konzeptuelles Verständnis und nicht etwas, das wir selbst erfahren haben. 
Ein Samstag(vormittag) voller Niederwerfungen –
ein Erfahrungsbericht und eine Einladung 
zum Mitmachen am
 Sa. 17.7. von 8.30 – 12.00 Uhr

Am 26. Juni haben Roy und ich (Sonja) uns auf unbekanntes Terrain begeben und zweimal eineinhalb Stunden Niederwerfungen im Schreinraum gemacht. Es war sehr gut, dass Ani Semchi uns davor diese Zeiteinteilung vorgeschlagen hat, denn es war vorab wirklich nicht so einfach einzuschätzen, welcher Zeitraum gut wäre. Die eineinhalb Stunden waren gut zu überblicken und in der 30-minütigen Pause zwischen den zwei Sitzungen konnten wir auch noch ein wenig bei den Aufräumarbeiten im Zentrumsgarten helfen. 

Auf jeden Fall war der Samstag(vormittag) voller Niederwerfungen eine intensive und hilfreiche Erfahrung – so hilfreich, dass wir mit Ani Semchis Zustimmung unseren zweiten Samstagvormittag am 17. Juli planen, wieder von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr, vor unserem nächsten Ngöndro-Treffen.
Vielleicht möchte jemand von Euch auch im Zentrum dabei sein (dann bitte, wegen der besseren Planbarkeit, eine kurze Mail an Ani Semchi und Sonja) oder zuhause für sich zur gleichen Zeit zweimal eineinhalb Stunden praktizieren. Natürlich könnt Ihr Euch uns auch anschließen und eine Sitzung Niederwerfungen mit einer Sitzung Dorje Sempa kombinieren.Sonja
Also: für alle Interessierten bitte vormerken und anmelden:   17.Juli  8.30 – 12 h

Vorschau:

Samstag  17. Juli 2021

8.30 –  12.00 h  Praxismorgen mit Niederwerfungen/Dorje Sempa

13.30 – 15.30 h Ngondro-Gruppen 1 + 2

ab 16.00       Sangha-Treffen


Zoom-Link:  https://us02web.zoom.us/j/84135151816
Meeting-ID: 841 3515 1816
Einige Gedanken, die Toni mit uns teilt:
 Ein Plädoyer für „Wertfreies Beobachten“ In der Psychologie gibt es den Begriff „Kognitive Steifheit“.Das bedeutet, einfach gesagt, dass man den eigenen Gedanken glaubt,egal wie verblendet und negativ sie auch sein mögen.Das ist besonders für depressive Menschen ein großes Problem. Aber trifft diese „Versteifung“ nicht auf uns alle zu ? Wenn ja: Ist es möglich den Geist zu lockern und sich letztendlich aus der inneren Begrenztheit zu befreien ?Und wie ? Vielleicht durch das Üben von wertfreiem Beobachten….Beobachten führt zum Erkennen des eigenen Bewusstseins,diesem wundersamen inneren Raum in dem alle Geistesaktivitäten stattfinden,so dass man weniger in ihnen verwickelt wird Vielleicht ist das deshalb so schwierig,weil wir nicht glauben können, dass es so einfach ist:Sich nicht an Gedanken festhalten, sondern uns freuen,dass wir uns ihrer bewusst sind. Nicht mehr das Gewahrsein verlieren, nicht mehr verkrampfen…..( Oder wie es Lama Yeshe sagt : „Sei nicht die Wolken, sei der Raum !“)Sich nicht mit den eigenen Gedankensondern sich mit Bewusstsein an sich zu identifizieren…..ist das die wirkliche Freiheit ? Weil das so ungewohnt ist, müssen wir es wohl üben.Und ganz sicher werden wir uns immer wieder verwickeln und verkrampfen.Wenn wir das sehen, dann ist das kein Problem, sondern ein  Erfolg! Wie kommt es zu diesem Verkrampfen?Geschieht es in dem Moment,in dem wir unserem urteilenden Geist Glauben schenken….unserem speziellen Software-Programm das uns ständig, ungefragt,darüber informiert, ob das was wir denken und fühlen und machengut ist oder nicht. Vielleicht ist es deshalb so wichtig, dass wir „wertfreies“ Beobachten üben…eine wohlwollende, großzügige innere Haltung kultivieren,die alles willkommen heißt…..auch unser Unvermögen das zu tun ! Ich glaube, wenn man ein Bodhisattva sein möchte,dann ist es am besten, das Scheitern zum Freund zu machen.Und gegen die eigene Hartherzigkeit hilft nur freundlich bleiben,sie akzeptieren und behutsam mit ihr sein und sanft…Wer versucht gegen sie anzukämpfen hat schon verloren,…oder ?
Celebrate my birthday by reciting mantra of Avalokiteshvara at least 1000 times:
His Holiness the Dalai Lama tells Tibetanshttps://tibet.net/celebrate-my-birthday-by-reciting-atleast-1000-mantra-of-avalokiteshvara-his-holiness-the-dalai-lama-tells-tibetans/
Kurzer Youtube Beitrag vom Dalai Lama zu seinem Geburtstag
https://fb.watch/v/1deU6PBXB/
Belehrungen von Situ Rinpoche über Youtube 
auch nach den Tagen, an denen die Belehrungen stattfinden, noch anzuhörenLiving Wisdom, the sacred Dharma teachings given by Guru Vajradhara His Holiness the 12th Chamgon Kenting Tai Situpa in 2021.
Teaching One –
The Guru Padmasambhava’s Prophecies
26 June 2021 (Saturday)
All English speaking participants please access the teaching live on Palpung YouTube channel.
YouTube link:
https://youtu.be/530p-CR_Ny8(English)

Teaching Two –
The Legends of the Great Mahasiddhas
Teaching Date:
11 July 2021 (Sunday)
YouTube link:
https://youtu.be/4VN_O6Wig1k(English)

Teaching Three –
The Blessing and Mantra of Divine Mother Tara
Teaching Date:
25 July 2021 (Sunday)
All English speaking participants please access the teaching live on Palpung YouTube channel.
YouTube link:
https://youtu.be/RwqX93RRkDI(English)

Teaching Four –
Dharma of the Five
Teaching Date:
8 August 2021 (Sunday)
All English speaking participants please access the teaching live on Palpung YouTube channel.
YouTube link:
https://youtu.be/mm0juuf3z_U(English)

Teaching Five –
Essence of Mahamudra
Teaching Date:
22 August 2021 (Sunday)
All English speaking participants please access the teaching live on Palpung YouTube channel.
YouTube link:
https://youtu.be/mKy_pgL6Hj0(English)

Zum Nutzen aller Wesen freudigen Fleiß zu entwickeln, die Quelle aller Qualitäten, ist die Praxis eines Bodhisattva. 

Im Vers 28 des Textes über die 37 Praktiken eines Bodhisattvas geht es, wie im obigen Auszug aus dem Vers klar wird, um die vollkommene Qualität von Fleiß oder freudiger Anstrengung. Falscher Ausdruck von freudiger Anstrengung ist aber, sich abzumühen oder es zu übertreiben. Dies ist ein Problem, denn wahre freudige Anstrengung bedeutet, Freude daran zu haben, positive Dinge zu tun.
Welche Praktiken wir auch machen, sie sollten auf eine spontane und natürliche Weise ausgeübt werden. Im Wesentlichen geht es in der Meditationspraxis darum, in die Natur der Soheit einzugehen. Es geht nicht darum, dass wir uns selbst fertig machen und uns dazu zwingen, etwas zu tun. Es ist nicht notwendig, sich zu überanstrengen und zu denken: „Ich möchte das nicht machen, aber ich muss.“ Es sollte eine natürliche Reaktion sein, als brennte ein Feuer auf unserem Kopf. (Dieses Beispiel im Vers bezieht sich auf die Shravakas, oder Praktizierenden des Grundlegenden Fahrzeugs, von denen man annimmt, dass sie das eingeschränktere Ziel haben, nur sich selbst aus dem Samsara zu befreien.) Wenn unsere Haare Feuer fangen, sagen wir nicht: „Ich sollte dieses Feuer wahrscheinlich löschen, aber ich habe keine Lust.“ Und wir werden auch nicht hin- und herüberlegen, erst unsere Lehrer befragen, Forschung betreiben oder einen Schwall von Briefen absenden. Ohne nachzudenken werden wir sofort aufspringen und das Feuer mühelos löschen. Wahre Anstrengung geschieht mit lebendigem Interesse und freudiger Spontaneität. Wir tun etwas, weil wir genau sehen, dass es wichtig und wesentlich ist. Vor einer Weile strahlte die BBC ein Programm über Geburt, Alter, Krankheit und Tod aus. Als ich es anschaute, sah ich viele Menschen, die litten, und dachte mir, wie viel ihnen der Dharma helfen könnte, wenn sie ihn wirklich verstünden. Wenn ich Millionen von leidenden Menschen sehe, fühle ich mich voller Energie, etwas für sie zu tun. Es ist nicht mühsam und so, dass ich mich zwingen muss, etwas zu tun, das ich nicht tun möchte. Bei freudiger Anstrengung geht es in Wirklichkeit um unsere Motivation: wir fühlen uns vollkommen davon eingenommen und voll Freude in unserem Wunsch, etwas zu tun. Es ist wie bei dem Dichter, der inspiriert war und wie wild schrieb. Er musste für das Mittagessen eine Pause machen, aber war so in seine Gedichte vertieft, dass er weiterschrieb, während er sein Brot aß. Später bemerkte er, dass er sein Brot in die Tinte getunkt hatte. 
17. Karmapa Ogyen Trinley Dorje

Offene Tür am Freitag und Samstag  ab 14 h

Schaut herein und schaut euch um – einfach so

an diesen Tagen kann jeder das Zentrum als Ort für ein lockeres Miteinander und den Austausch mit verschiedensten Menschen, aber auch für kreatives Gestalten und einfach nur „da Sein“ kennenlernen.

Zentrum ist offen von 14 bis ca. 18 Uhr.


Samstags sind die Zeiten je nach Programm flexibler, da die Öffnung des Zentrums hier von den verschiedensten Aktivitäten abhängig ist. 
Neben monatlichen Retreats, Ngondro-Gruppen, Sangha-Treffen etc. werden die freien Samstage für nötige bauliche Arbeiten, Reparaturen, Pflanzaktivitäten auf der Terrasse etc. genutzt.
Wer möchte, kann darüber hinaus im kleinen Shrineraum meditieren oder im großen Shrineraum malen und dekorieren. Zusätzlich ist geplant, bestimmte Programmpunkte anzubieten.

Es ist aber auch völlig in Ordnung, einfach hereinzuschauen.